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Wie funktioniert freifunk?freifunk basiert auf wireless LAN, auch WLAN, ist also ein Funknetzwerk. Der genaue, in Bochum verwendete Standard ist IEEE 802.11g mit einer Übertragungsrate von bis zu 54Mbit. Das hat mehrere Vorteile: Zum einen ist WLAN relativ schnell, die benötigte Hardware preisgünstig und weit verbreitet, zum anderen kann WLAN fast überall eingesetzt und von jedem lizenzfrei betrieben werden.Mit Hilfe des OLSR-Protokolls bestimmen die einzelnen Knoten (Accesspoints, Notebook, PC), welche anderen freifunk-Knoten in ihrer Nähe sie erreichen können und informieren sich gegenseitig, wer wen wie gut "sehen" kann. Was ist das besondere daran? Nehmen wir z.B. an, wir hätten 3 freifunk-Accesspoints A, B, C. Die Accesspoints A und B, bzw. B und C können sich gegenseitig direkt erreichen. A und C sind allerdings zu weit voneinander entfernt, um eine direkte Verbindung herstellen zu können. Unter normalen Umständen wäre die Geschichte nun zu Ende. Dank OLSR weiss A jedoch, dass B C erreichen kann und sendet alle Daten für C einfach an B, der sie dann an C weiterleitet. Der Rückweg von C zu A funktioniert genauso. Das ganze bezeichnet man nun als mesh network, d.h. alle Knoten in einem solchen Netzwerk sind direkt oder über andere Knoten miteiner verknüpft oder auch vermascht. OLSR gibt es für verschiedene Betriebssysteme, z.B. Linux, Windows und Mac OSX. Es kann hier kostenlos heruntergeladen werden. <- zurück |